| Dem Herrn Paulsen sein Kiosk |
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Sonntag, 9. September 2007
Herr Paulsen macht Pause
herr paulsen
10:32h
Urlaub ist ja nicht so mein Ding. Ich habe seit Beginn meiner Selbstständigkeit vor sechs Jahren keinen Urlaub mehr gemacht. Mein Chef gibt mir einfach nie frei. Verlängertes Wochenende, mal vier Tage auf ein Festival, das war es. Auch der Liebsten ist Urlaub eher fremd, sie war sogar noch nie in ihrem Leben länger als 14 Tage unterwegs. Gestern Abend saßen wir zusammen auf dem Sofa und blickten starr ins Nichts. Wir haben plötzlich Urlaub, undenkbare drei Wochen lang. Daran müssen wir uns noch gewöhnen. Wir sind noch ein bisschen gelähmt. Die Aussicht auf Urlaub sorgt aber für ein angenehmes Kribbeln, für dieses aufregende Gefühl, dass man als Schüler hatte, wenn die Sommerferien anfingen, sechs Wochen, eine Ewigkeit, der ganze Sommer lag vor einem, und wenn man die Versetzung geschafft hatte war man der König der Welt. Da wir aber der Institution Urlaub skeptisch gegenüber stehen, nur wenig Erfahrung damit haben und Erinnerungen nur schemenhafte vorhanden sind, haben wir uns eine Kleinigkeit vorgenommen. Nicht dass da noch Langeweile aufkommt. Wir heiraten. Nächste Woche. Wie es dazu kommen konnte, kann aus aktuellem Anlass noch mal hier nachgelesen werden. Nach der Hochzeit reisen wir durch Frankreich. Von erfahrenen Urlaubern aus der Blogwelt hörte ich, es sei der Erholung zuträglich, dem Bloggen für die Dauer des Urlaubes zu entsagen. Das leuchtet mir sehr ein und so schließe ich den Kiosk für drei Wochen. Sämtliche Rechte an der Berichterstattung über unsere Hochzeit (in Wort & Bild) haben wir sowieso für viel Geld an ein Promi-Magazin verkauft, nicht mal ich selbst darf jetzt über unsere Hochzeit berichten. Und in Frankreich haben die noch gar kein Internet, glaub ich. Dafür kochen die da ganz prima, hört man. So gehen wir also den Weg in einen neuen Lebensabschnitt ohne Onlinebegleitung, nur soviel sei Verraten, wir sind sehr glücklich und freuen uns darauf. Und jetzt: Musik! (Noch nie gezeigtes Filmmaterial von unserem hochzeitsvorbereitenden Tanzkurs, es läuft schon ganz gut!): ... Link
30.09.2007 KAFFEE.SATZ.LESEN startet in die neue Saison
herr paulsen
10:25h
KAFFEE.SATZ.LESEN 42 mit Urs Augstburger| Jochen Reinecke Wir sind zurück aus der Sommerfrische. KAFFEE.SATZ.LESEN, der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur präsentiert an jedem letzten Sonntag im Monat literarische Talente und etablierte Autoren, in der kommenden Saison außerdem jeweils einen Übersetzer. „Der Autor schafft mit seiner Sprache nationale Literatur. Weltliteratur wird von Übersetzern gemacht“, sagt Nobelpreisträger José Saramago. Den Auftakt zur neuen Reihe macht der Hamburger Ingo Herzke, er übersetzt u.a. Paula Fox, Rick Moody, Alan Bennett und Jay McInerney. Vorstellen wird er den Roman „Day“ der schottischen Autorin A.L. Kennedy. Aus der Schweiz kommt Urs Augstburger, der mit „Graatzug“ eben den zweiten Band seiner Berg-Trilogie vorgelegt hat. Augstburger ist Vertreter einer neuen Generation Schweizer Autoren, die einen eigenen, spannenden Blick auf Tradition und Geschichte ihrer Heimat werfen. Der Berliner Autor Jochen Reinecke sieht sich auch gern um, schreibt komische Alltagsgeschichten, pointiert, manchmal böse, immer treffend. Das KAFFEE.SATZ.LESEN-Publikum dankte es ihm schon vor zwei Jahren mit Lachtränen und Atemnot. Der Hamburger Patrick Klebba begeisterte zuletzt im Juni das Publikum beim „Kampf der Künste“-Poetry Slam im Hamburger Schauspielhaus. Klebba ist ein wortstarker Meister der populären Fünf Minuten-Dichterschlachten und geht bei KAFFEE.SATZ.LESEN solo in die Verlängerung. Informationen zu den Gästen im September: Urs Augstburger *1965
in Brugg, ist Journalist, lebt und schreibt in Ennetbaden (Aargau) und Disentis. 1997 erschien sein erster Roman "Für immer ist morgen". Es folgten 1999 „Chrom“ und 2001 der Durchbruch mit dem Bergroman „Schattwand“. 2004 erschien mit „Gatto Dileo“ sein zweiter Erfolgsroman. Mit dem „Graatzug“ (2007) legt Augstburger den zweiten Band seiner Berg-Trilogie vor. „Es geht um nicht Geringeres, als an ein Stück Sozialhistorie der Schweiz zu erinnern. Dass ihm das so unterhaltsam gelingt, liegt am Talent Augstburgers für die verschiedensten Klaviaturen: "Graatzug" ist Liebesroman, Schauermärchen, Heimatroman, Zeitdokument, Familiensaga.“ (Berliner Zeitung) http://www.schriftsteller.net/hompageurs.htm Ingo Herzke *1966 Jochen Reinecke *1971 http://riesenmaschine.de/ Patrick Klebba *1982 Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter: http://www.redereihamburg.de/ ... Link |
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