| Dem Herrn Paulsen sein Kiosk |
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Dienstag, 25. März 2008
Abgespeist & hoffnungslos?
herr paulsen
12:15h
![]() Na? Richtig gut gegessen über Ostern? Ja? Das darf mit hoher Wahrscheinlichkeit bezweifelt werden. Spätestens nach der Lektüre von Thilo Bodes Buch „Abgespeist“ (S.Fischer Verlag 2007), dürfte auch der gesegnetste Appetit vergehen. Erstmals zeigt der ehemaligen Greenpeace-Geschäftsführer die politischen Hintergründe der organisierten Missachtung von Verbraucherrechten auf. Bode räumt auf mit dem Märchen vom „Geiz ist geil“-Verbraucher der „selber Schuld“ ist, an Gammelfleischskandalen und schleichender Dioxinvergiftung. Bode weist auf die Zwei-Klassen-Ernährung in Deutschland hin und erklärt auch warum das Plädoyer für Bioprodukte scheinheilig ist: es ignoriert, dass doch eigentlich alle Nahrungsmittel gesund und sicher sein müssten. Bode zeigt die Verzweigungen und gegenseitigen Abhängigkeiten von Nahrungsmittelkonzernen, Politik, Wirtschaftsverbänden und Verbraucherschutz auf und die daraus resultierende, lobbyistische Verbraucherrechtspolitik, die den Verbraucher durch Desinformation längst entmündigt hat. Auch wer glaubt schon eine Menge über die internationale Nahrungsmittelindustrie und die europäische Agrar-Politik zu wissen, wird fassungslos staunen. Bodes Zorn ist spürbar und überträgt sich auf den Leser, er bleibt sachlich der Vernunft und Faktenlage verpflichte und erspart uns folgerichtig auch nicht die bittere Pille zum Schluss: das im Buchtitel angekündigte „was wir dagegen tun können“ kann vom Autor nur dürftig eingelöst werden. Politik mit dem Einkaufswagen ist im bestehenden System unmöglich, so Bodes ernüchternde These: „Wer gegen die Wahlillusion, gegen die organisierte Irreführung und Täuschung vorgehen möchte, kommt vielleicht so ein Stück zu seinem privaten Glück. An der politischen Wurzel des ganzen Übels wird er allerdings nicht ansetzen können“ schreibt Bode und empfiehlt als einzigen Ausweg die Organisation der Verbraucher selbst. Zum Beispiel in Bodes eigener, unterstützenswerter Organisation foodwatch, die bereits seit 2002 unabhängig für die Rechte der Verbraucher eintritt. Foodwatch – die essensretter: foodwatch.de Abgespeist Blog: blog.abgespeist.de Abgespeist.de: www.abgespeist.de Homepage von Thilo Bode: www.thilobode.de ... comment
texas-jim, 2008.03.25, 15:54
Die Absurdität, daß etwas eben nicht "so gut wie möglich", sondern nur "gerade eben noch so unschädlich" sein kann, die ist mir auch schon sauer aufgestoßen.
Eine Sichtweise, die so genau gegenteilig von der ist, die ich für mich einfordere -. ... Link ... Comment
500beine, 2008.04.02, 18:02
"Wie, Gammelfleisch!? Ist doch lecker!"
(Frau Moll, während ihr Schwänzchen klopft, vorm Napf) ... Link ... Comment
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Last update: 2009.01.07, 11:51 status
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auch dem herr kioksen und
sein paul ein nulles schön 9.
und ich hör...
by 500beine (2009.01.07, 11:51)
Möcht auch ein Edding-Tattoo
von Amy Winhouse aufm Unterarm. Grmbl.
by l9 (2009.01.05, 18:47)
natürlich macht man das nicht,
und wenn, dann nur mal zum reinhören. im vollen...
by herr lu (2009.01.04, 23:41)
hier gibts musik die
man in keinem Laden bekommt.
http://youandmeonajamboree.blogspot.com
by Tom3einhalb (2009.01.04, 19:53)
Ehrlich währt am längsten und
machen sich auch gut im Regal.
Es gibt aber...
by monopixel (2009.01.04, 09:33)
Reggae vom Feinsten Die Trojan-Boxen
sind wirklich sehr empfehlenswert! Ich habe einige von ihnen bei...
by pjebsen (2009.01.03, 20:58)
1000 Reggae Songs für lau
Ich hab keine Ahnung wie das geht, aber auf Punkdownloads...
by herr paulsen (2009.01.03, 11:52)
Oder wie ich immer
zu sagen pflege: Reggae macht einsam!
by herr paulsen (2009.01.03, 11:29)
oooh - als Folklorehörer
bezeichnet zu werden, ist echt bitter!
by ednett (2009.01.02, 12:59)
Mixed Pickles (15): Mädchen und
Musik
Schwägerin: „der Reggae von Deinem Bruder hört sich viel...
by herr paulsen (2009.01.02, 11:20)
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