| Dem Herrn Paulsen sein Kiosk |
|
... Previous page
Montag, 5. Mai 2008
Kicker mit Herz
herr paulsen
09:30h
![]() Tausende erlebten gestern bei strahlendem Sonnenschein im ausverkauften SC Victoria Stadion ein spannendes Spiel bei der Begegnung der Fatih Akin Allstars mit den Placebo Kickers vom Universitätskrankenhaus Eppendorf. Die Placebo Kickers, spielerisch und konditionell die deutlich stärkerer Mannschaft, gingen in der ersten Halbzeit leichtfüßig in Führung. Schwachpunkt eindeutig das Tor, Tim Mälzer lag mehr, als er stand. Mälzer: „Die Dicken und die Doofen sind immer im Tor“, kein Kompliment für Torwartkollegen Til Schweiger. Das Team um Fatih Akin, deutlich angeschlagen von einer vorausgegangenen, nächtlichen Hochzeitsfeier, wusste aber durch Kampfgeist und Biss, überraschende Spielzüge (Stadionsprecher:„schön gedacht!“) und einem Eigentor von St.-Pauli-Cheftrainer André Trulsen, die Gegner immer wieder zu verwirren. Nach einer rasanten Aufholjagd fiel beim Spielstand von 3:3 das entscheidende Tor, als der Placebo Kickers-Torwart, kurz vor Schluss, plötzlich in eine unerklärbare Lähmung verfiel und die Pille unhaltbar ins Tor, äh, rollte. 4:3 Sieg (Tore: Fatih Akin, Benny Adrion, Peter Lohmeyer, Til Schweiger) für die Fatih Akin Allstars, die sich mit diesem Benefitzspiel zugunsten herzkranker Kinder stark machten und Gelder für die Kinder-Herz-Station des UKE erspielten. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Weitere Bilder hier ... Link (2 comments) ... Comment Sonntag, 4. Mai 2008
Flyer umsonst - Lesung kostenlos!
herr paulsen
10:46h
![]() Gut, dass Sie Internet haben. Sonst wäre Ihnen vielleicht der oben abgebildete, formschönen Flyer (und die damit verbundene Veranstaltung am kommenden Donnerstag) entgangen. Ja gut, der Flyer gibt Rätsel auf. Wieso gibt es plötzlich KAFFEE.SATZ.LESEN an einem Donnerstag? Und ist die Veranstaltung wirklich schon reif fürs Museum? Die dringlichste Frage ist aber die, warum denn auf dem Flyer keine Autoren stehen. Aus, ich sach ma, organisatorischen Gründen gingen die Flyer einfach mal ohne Autorennamen in Druck. Dementsprechend wurde der Flyer zwar ein bißchen umsonst gedruckt. Dafür aber ist die Veranstaltung kostenlos! Und noch ein paar Antworten: Im Rahmen der museumseigenen Reihe DATE-THE-MUSEUM präsentieren wir am 8. Mai einen Leseabend zur Kunst. Eingeladen sind drei Künstler mit Doppelbegabung, schreibende Maler, malende Schriftsteller, bildende Künstler und Autoren. Ina Bruchlos zum Beispiel, die ihre hochkomischen Erzählungen in den Büchern „Nennt mich nicht Polke!“ und „Mittwochskartoffeln“ mit eigenen Zeichnungen illustriert hat und neue Geschichten lesen wird. Und endlich einmal wieder in Hamburg: der erfolgreiche Maler Jürgen Noltensmeier aus Leipzig, dessen Roman „Geburtenstarke Jahrgänge“ sowie sein Erzählband „Tweedhosenastronaut“ von Feuilleton und Publikum gleichermaßen gelobt und geliebt wurden. Informationen zu den Autoren: Ina Bruchlos, *1966 ![]() In Bruchlos’ Texten geht es um die Grenzen der Kommunikation, um die Sprache in ihrer ganzen Missverständlichkeit. Es geht um Gesellschaftsspiele, bei denen am Ende niemand mehr weiß, was er am Anfang raten sollte, und die Frage, warum Künstler eigentlich nie lächeln. Ina Bruchlos lebt seit 97 in Hamburg und studierte Freie Kunst an der HfbK Hamburg. Sie arbeitet in den Bereichen Malerei und Literatur. 2005 veröffentlichte sie im Nachttischbuchverlag den Erzählband „Nennt mich nicht Polke“ und 2006 „Mittwochskartoffeln“. 2002 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für Literatur. www.ina-bruchlos.de Jürgen Noltensmeier, *1965 ![]() lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte Illustration an der FH für Gestaltung, Hamburg; erhielt ein Stipendium für den »Master of Fine Art« an der Glasgow School of Art. Es folgten verschiedene Tätigkeiten, u.a. als Nachrichtenredakteur, Mal- und Zeichenlehrer, Illustrator, Maler und Tanzmusiker. Mehrere Kunstpreise. Sein Roman „Geburtenstarke Jahrgänge“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, sein Erzählband „Tweedhosenastronaut“ bei Voland & Quist. noltensmeier.net KAFFEE.SATZ.LESEN.DIESMAL.IM.MUSEUM. Die Lesereihe zu Gast bei DATE-THE-MUSEUM im Museum für Kunst und Gewerbe mit Ina Bruchlos und Jürgen Noltensmeier Donnerstag, 8. Mai 2008, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Steintorplatz 20099 Hamburg Einlass: 18:30 Uhr Beginn pünktlich um 19:00 Uhr Der Eintritt ist frei! Eine Initiative von: DATE-THE-MUSEUM www.date-the-museum.de KAFFEE.SATZ.LESEN www.redereihamburg.de Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg www.mkg-hamburg.de ... Link (3 comments) ... Comment Samstag, 3. Mai 2008
Klingendes Video zum Wochenende (17)
herr paulsen
09:48h
Hätte ich ja nicht gedacht, das ich noch mal freiwillig auf ein Fußballspiel gehe. Aber in diesem Fall, doch, schon, ja:
![]() (via Cem der alle weiteren Infos en detail hier verlinkt hat) Das klingende Video zum Wochenende kommt zur Feier des Tages heute aus dem Millerntorstadion: Die Sterne - Wenn Dir St.Pauli auf den Geist fällt ... Link (5 comments) ... Comment Freitag, 2. Mai 2008
"Vergessene Fahnen" – eine Deutschlandreise auf den Spuren des „WM-Sommermärchens“
herr paulsen
09:52h
![]() Hängt auch in dem Herrn Paulsen sein Nachbargarten: die Deutschlandfahne Die Deutschen haben es schwer mit ihrer Fahne, seit den Grauen des Dritten Reiches flattert es nur verhalten schwarz-rot-gold auf Deutschen Dächern, einen Großteil der Bevölkerung befremdet die Flagge als Zeichen des Nationalstolzes eher. Im Sommer 2006 war alles anders, Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land, ein Sommermärchen, ein überhitztes, in dem vieles Möglich schien, bierseliger Weltfrieden zum Beispiel, aber eben auch die Gesamtbeflaggung Deutschlands. Ist ja nur Fußball, schwor man, machen doch alle, entschuldigte man sich. Ja, die Deutschen machten es sich nicht einfach und nach der WM wurde zügig und mit deutscher Gründlichkeit entflaggt. Man sei als Nation zusammen gewachsen, wusste die Presse zu berichten, einen Fahneneid wollte dann aber doch keiner schwören auf das herbeigeschwafelte „Wir“-Gefühl. Ein halbes Jahr später, im Winter 2006, begeben sich der Filmregisseur Florian Thalhofer (u.a. "13terStock", "13ter Shop") und die Fotografin Juliane Henrich auf eine über 2500 km lange Deutschlandreise, auf die Suche nach den „vergessenen Fahnen“. Sie unterhalten sich mit Menschen, die die Nationalflagge einfach haben hängen lassen, nach dem „Sommermärchen“. Thalhofer fragt: „Was sind das für Leute?“ und schon die Frage macht klar, dass wir es mit einem zutiefst deutschen Film zu tun haben. Wer in Deutschland außerhalb einer Behörde flaggt, gerät unter Verdacht und in Erklärungspflicht. „Diese Leute haben mir Angst gemacht“, sagt Thalhofer gleich zu Beginn des Filmes, spricht von "einem merkwürdigen Gefühl". Thalhofer findet Vorurteile (auch die eigenen), die sich als erschreckend berechtigt erweisen, erwähnt sei hier das junge, gut situierte Paar aus Baden-Württemberg, „Deutsche Wertarbeit“ ist einer ihrer Lieblingsbegriffe und in den „Osten würden wir niemals reisen, die reden da so komisch“, schwäbelt die 18jährige treudoof vor sich hin. Neben Dummheit und latentem Rassismus findet Thalhofer aber auch hörenswerte Zwischentöne über die Sehnsucht nach Identität und spürt bewegende Lebensläufe auf. Wie die des türkischstämmigen Klaus Salman, der einmal Remzí Salman hieß und dann Deutscher wurde und dessen Schicksal mich bedrückte und sprachlos machte. Oder die Geschichte des Herrn Mendel, dessen Leben von der Stasi geprägt war und über dessen Haus die wahrscheinlich größte, private Deutschlandflagge flattert: „Nicht für Deutschland, sondern Deutschland zum Trotz!“. Thalhofers Film regt vor allem dazu an, über die eigene Position nachzudenken, über die Macht der Symbolik, die eigene Geschichte und welches Fazit man persönlich zieht. Auch die eigene Fahne hat zwei Seiten. Vergessene Fahnen: „Vergessene Fahnen“ ist jetzt als Ausgabe des niederländischen Art Magazins „Mediamatic Off-Line (vol11#3) erschienen. Dem einführenden Text von Krystian Woznicki (auf englisch und deutsch (Übersetzung Nina Köhler)) liegt der Film als DVD-Rom bei, der auf Mac und Windows abspielbar ist. Der Film ist ein so genannter Korsakow-Film von ca. 90 Minuten, ein interaktiver Film in dem der Zuschauer bestimmt, was er weiter sehen will. Deutsch mit englischen Untertiteln (Übersetzung: Anja Tachler) Den Deutschen Vertrieb hat der mairisch Verlag übernommen, dort kann das Magazin mit der DVD für 11 Euro bestellt werden. Links zum Thema: Vergessene Fahnen: www.vergessene-fahnen.de www.forgotten-flags.com Erschienen bei: www.mediamatic.net Erhältlich über: www.mairisch.de Florian Thalhofer: www.thalhofer.com de.wikipedia.org Juliane Henrich: www.juleh.de Und was sind eigentlich Korsakow Filme?: www.korsakow.com Die Ausstellung zum Film in Amsterdam (noch bis 11. Mai): www.mediamatic.net ... Link (2 comments) ... Comment Dienstag, 29. April 2008
Coverkünstler ganz privat
herr paulsen
09:13h
![]() Foto: tanyandsuki Beim Sleevefaces-Projekt werden Menschen aus aller Welt zu Cover-Künstlern, im doppelten Wortsinn. (via MC Winkel) ... Link (3 comments) ... Comment Sonntag, 27. April 2008
Warten auf Wurst
herr paulsen
10:01h
![]() Riesen Ansturm am gestrigen Samstag im "Schmitt Foxy Food" dem hippen Bio-Imbiss am Schulterblatt, es geht um die Wurst. Hinter dem Tresen bedient eine studentische Aushilfskraft im Schneckentempo, es bildet sich eine Schlange bis hinaus auf die Strasse. Vor uns stehen, als wir ankomme, vier Personen. Dafür braucht der Mann hinterm Tresen tatsächlich über eine halbe Stunde. Umständliche Kundenbefragung zum übersichtlichen Sortiment. Extremes Ausdauerpommeskörbchenschütteling. Minutenerstarrung in tiefer Currysaucen-Meditation. Ein Plausch mit den süßen Schanzen-Girls. Der Mann, der in der Warteschlange vor mir steht, arbeitet sonst auch hier. Woher ich das weiß? Die beiden besprechen ihren Dienstplan. Der Student hat Nächstens was Besseres vor und möchte tauschen. Ich bin dran. Nach 35 Minuten. „Zweimal Bio Wuchtbrumme Curry bitte.“ „Hab ich nicht, ich hab einmal Bio sonst alles normal“ Ich drehe durch. „Sach ma, der Laden ist knüppelvoll, du verkaufst Bio-Würstchen und hast die nicht aufgelegt?“ Student schweigt und rollt mit den Augen. „Boah, gib mir einfach was du da hast!“ Student wird witzig: „Ich hab hier ca. 18 Würste, willste die alle haben.“ Für einen kurzen Moment überlege ich, ob Gewalt nicht doch eine Lösung ist, dann drücke ich der Liebsten schweigend das Portemonnaie in die Hand und verlasse präventiv die Wurstbraterei. Nur zehn Minuten später hat es auch die Liebste nach draußen geschafft. Die Currywurst schmeckt super. ... Link (12 comments) ... Comment Samstag, 26. April 2008
Klingendes Video zum Wochenende (16)
herr paulsen
12:24h
Der Sommer kommt, die Konzerte, die Musik, die Sonne, der Schlamm, der Spaß…ich kanns schon hören. Und sehen:
Ohrbooten, Man lebt nur einmal www.ohrbooten.de ... Link (0 comments) ... Comment ... Next page
|
Online for 2106 days
Last update: 2008-05-17 09:41 status
Youre not logged in ... Login
recent updates
Klingendes Video zum Wochenende (19)
Heute (17.5.) stellen SOULWAX den Musikfilm und die Dokumentation "Part...
by herr paulsen (2008-05-17 09:41)
Also wenn das die Produktkategorie
ist an die ich denke, wenn ich an Sie...
by herr paulsen (2008-05-16 07:26)
Ja ich geb das
weiter.
by herr paulsen (2008-05-16 07:24)
Sehr gute Idee, sich zu
spezialisieren und die Web 2.0-Features machen das Ganze noch...
by ralph (2008-05-15 17:45)
wie schön dass man wenigstens
bei dir Infos zu KAFFEE.SATZ.LESEN zu lesen bekommt. Die Homepage...
by onkelarthur (2008-05-15 17:12)
KAFFEE.SATZ.LESEN 50 - die längste
Lesung Hamburgs, 25.05.2008
KAFFEE.SATZ.LESEN, der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur...
by herr paulsen (2008-05-14 08:48)
Cohen & Dobernigg werden
auch jetzt schon als Buchhandlung auf TUBUK empfohlen.
by herr paulsen (2008-05-12 18:48)
Das ist an sich eine
sympathische Idee, jedenfalls deutlich freundlicher als Thalia und amazon....
by bosch (2008-05-12 12:04)
Ja, Fressack, da macht
man was durch!
by herr paulsen (2008-05-12 10:16)
Bosch, ich muss die Comments
neuerdings zulassen, daran habe ich mich noch nicht gewöhnt,...
by herr paulsen (2008-05-12 10:13)
Gern gelesen:
Ami
Gern dabei:
NutriCulinary
|